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Weblog-Archiv für 24. Juni 2008

Es waren Gäste aus Schweden, die mich auf eine seltsame Sache hinwiesen: In Echzell [Google Maps] gibt es bemerkenswert viele Brotverkäufer, meinte Ole. Wenn einem Grossstädter aus Stockholm so etwas in dem kleinen Ort Echzell auffällt, dann ist das ein guter Grund, ein Auge darauf zu werfen.

In mindestens sechs Geschäften kann der Echzeller Brötchen kaufen. Ist das normal bei einer Bewohnerzahl von knapp 2.800? Vermutlich nicht — aber es gibt in unserer Zeit natürlich nicht mehr nur die klassischen Bäcker.

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Das Bäckerhandwerk hätte ich gerne erlernt. Schon mein Vater war Bäcker, doch die Kriegswirren verhinderten, dass er diesen Beruf weiterhin ausübte. Mir hat vermutlich vorwiegend der Zwang, als Bäcker so früh aufstehen zu müssen, dass man den zu dieser Tageszeit noch verschlafenen Hahn wecken könnte, den Zugang zu diesem Beruf verwehrt.

Es hat sich zudem viel geändert seit den Zeiten, als mein Vater in der Backstube stand: Der Bäcker an der Ecke, der bei Wind und Wetter Backwaren per Fahrrad an seine Kunden ausliefert, der ist passé. Es gibt zwar noch klassische Bäckereien, …

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